Nika Kölbl, Bockhorn

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Gott liebt mich

FALSCH & RICHTIG

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SYNTHESeIS LOVE

In meiner Praxis höre ich oft die Frage: Was soll ich denn tun - was ist denn richtig?
(Hinweis für "therapeutische Beginner": BLOSS NICHT DARAUF ANTWORTEN !!)

Dieses "alles-richtig-machen" zieht sich durch das Leben vieler Menschen von Kindheit an. Wenn es als Kind darum ging, brav zu sein, damit die Eltern dich lieben, geht es jetzt darum: Was ist denn therapeutisch oder spirituell richtig? Das heißt, die alte Angst ist einfach nur an einen anderen Adressaten gerichtet: an den Therapeuten, Guru oder Gott.

 

Wir sind so erpicht darauf "richtig" zu sein und das "Richtige" zu tun, weil wir uns Schmerz & Leid ersparen und uns geliebt fühlen möchten. Doch leider können wir diesen Zustand mit keiner unserer Handlungen herbei führen: Egal ob "falsch" oder "richtig". Der Zustand des "Ich bin geliebt" entsteht niemals aus dem Versuch das "Richtige" zu tun. Dieser Versuch ist gebunden an die Angst des kleinen Kindes: Was muß ich tun, damit Mama oder Papa mich liebt? Denn darum kreisen auch die Gedanken des Erwachsenen in Wahrheit, wenn er seinen Guru fragt, welche Meditations-Methode ihn schneller erleuchtet werden lässt.

Was können wir also tun um aus dem Gedankenkreislauf um "falsch & richtig" rauszukommen?
Die die alten Geschichten mit Mama & Papa klären und immer wieder Zeit mit deinem "wahren Selbst" verbringen.

"Es ist in euch die Überzeugung dass es eine Möglichkeit gibt falsche und richtige Schritte zu tun - doch dies ist nicht möglich. Durch diese Überzeugung erscheint dir dein Leben anstrengend und gefährlich, denn du hast Angst vor jedem Schritt: Daß eine Gefahr daraus entstehen könnte oder eine falsche Entscheidung getroffen werden könnte.

Diese Überzeugung entsteht aus dem Wunsch Schmerz und Leid zu vermeiden. Doch wenn du dein Leben betrachtest gab es niemals eine Zeit die völlig frei war von Schmerz und Leid. Selbst wenn du für eine gewisse Zeit keinen Schmerz und kein Leid empfunden hast, so existierte doch auch in dieser Zeit Schmerz und Leid auf der Erde. Es gibt keine Möglichkeit Schmerz und Leid zu vermeiden ... und deshalb auch keine falschen Schritte und Entscheidungen.
Es gibt keine Möglichkeit dich schuldig zu machen an der Bewegung des Universums … du hast keine Verantwortung dafür, keine Macht darüber.

Es gibt in jedem von euch eine innere Gewissheit - so was wie ein Gleichgewichtsorgan - das diese Bewegung des Universums spürt. Du kannst diese Bewegung nur dann hören und spüren, wenn du ganz still wirst, wenn all die Gedanken und Ängste & Vorstellungen die dich bewegen über deinen nächsten Schritt, wenn du diese Gedanken und Vorstellungen fallen lässt ... wenn du dich in eine Stille begibst.

In dieser Stille kannst du eine Bewegung wahrnehmen, ein Fliessen das nicht du bist, das nicht du tust, ein Fliessen das immer fließt: wie
das Ein- und Ausatmen des Universums.

Wenn du für diesen Moment - jetzt - all die Gedanken um richtig und falsch fallen lässt und für diesen Moment eine andere Einstellung annimmst, so als ob du neu geboren seiest und noch keine Bewertung hast und noch voller Vertrauen ins Leben bist. So, als ob alles was kommt gut sei, und du weder fähig bist es zu verhindern noch fähig bist es zu fördern ... wie ein Stück Holz in einem Fluß.

Betrachte dein Leben mit diesem Blick, mit diesem Blickwinkel und du wirst sehen es war niemals anders: Keine deiner Steuerbewegungen hat wirklich Bewegung gefördert oder verhindert. Keine deiner Anstrengungen hat Schmerz oder Leid aus deinem Leben ausgeklammert ... oder dich zu einem dauernd glücklichen Menschen gemacht.

Glück kommt und Glück geht.
Schmerz kommt und Schmerz geht.
Was bleibt ist das Fliessen des Flusses.
Was bleibt "IST".
Was bleibt ist Gelassenheit.
Was bleibt "IST".

Verändere deinen Blick von dem Blick eines Bewerters, eines Einteilers von Richtig und Falsch in den Blick eines erstaunten, neugierigen Wesens ... betrachte mit Wohlwollen und Staunen die Handlungen und Bewegungen und Emotionen des Menschen der du bist. Dieses nicht wertende Wesen: nenne es Gelassenheit, nenne es Gott, nenne es Buddha, nenne es Liebe.

Wenn es dir schwer fällt dir dich als dieses Wesen vorzustellen, lass es um dich herum erscheinen … und lass dich in seinen Händen sein … große Hände wie eine Schale geöffnet, in deren Sicherheit und Schutz du dein Leben lebst, gehalten beschützt und geliebt auf diese nicht wertende Art und Weise.

Nichts von dem was du tust, wird nicht gesehen - alles wird gesehen und nichts bedarf einer Korrektur, durch nichts.
Für dieses Wesen das du bist, liegt dein ganzes Leben in seiner Hand - dein Leben vom Beginn bis zum Ende und alles erfährt sein Wohlwollen, seine Liebe: dein gesamtes Leben.

Ruh dich aus in diesen Händen ..." Channeling 2003

Wenn du möchtest, lass dieses Bild noch weiter auf dich wirken und vielleicht trägst du es auch zu Situationen in deinem Leben wo du dich unsicher fühlst, wo du Angst hast ... Situationen aus deiner Vergangenheit, oder Situationen, die du in deiner Zukunft befürchtest.

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Wenn dir dieser Zustand "des GleichgültigSeins" schwer fällt, dann stell dir ein Bild vor: Es gibt in Thailand diese riesengroßen Buddhas, stehend oder liegend oder sitzend. Stell dir so einen großen, goldenen Buddha vor, der beide Hände wie eine Schale vor sich - vor seinem Herzen - geöffnet hat und dort liegt dein ganzes Leben ... in seinen Händen.
Und dieser große, goldene Buddha schaut mit seinem fast unsichtbaren Lächeln auf dein Glück, auf deinen Schmerz, auf deine Wünsche, auf deine Ängste, auf deine Vergangenheit, auf deine Zukunft, auf dein Jetzt.

Und wenn du dich jetzt gerade angestrengt fühlst, leg dich ein bisschen in SEINE Hände, kuschel' dich ein bisschen rein. Und sei dir klar: Du kannst dein ganzes Leben so leben, reingekuschelt in SEINE Hände. Es ändert nichts. Es wird kein besseres Leben wenn du dich anstrengst, und es wird kein schlechteres Leben wenn du dich entspannst. Und: Je mehr du dich anstrengst desto weniger kannst du seinen Atem hören, den Atem des Buddhas ... die Bewegung des Universums.

Das ist die einzige Bewegung nach der du wirklich lebst.
Das ist das Einzige was sich in Wahrheit bewegt.


Und wenn du Lust am Paradoxen hast, kannst du dir vorstellen, dass Buddha dich nicht in seinen Händen hat, sondern er träumt dich: Buddha träumt dich...
Wie willst du da etwas falsch machen ... und wie willst du da etwas richtig machen?

Ich weiß, diese Vorstellung hat zwei Seiten. Die eine Seite gibt dir ganz viel Gelassenheit - und die andere Seite nimmt dir deine Vorstellung darüber weg, daß du dein Leben kontrollierst. Und wenn es dir nicht gefällt, diese Vorstellung loszulassen, kannst du gerne wieder deine Allmachtsphantasien leben...

... Und dann träumt Buddha,
dass eines der Wesen aus seinem Traum
sich für real hält...


Gott liebt dich, egal, was du tust.
Was immer du willst und nicht willst, und wie immer du dich verhältst: Gott liebt dich, egal, was du tust oder denkst.

Und wenn Gott für dich zu weit weg ist, dann denke an Wesen oder Menschen, die dir näher sind: Dieser Engel liebt mich, egal, was ich tue ... Dieser Mensch liebt mich, egal, was ich tue.

Und ich hoffe sehr & wünsche dir von ganzem Herzen,
dass es in deinem Leben Menschen gibt,
wo du das ganz sicher weißt:
"ICH BIN GELIEBT".


Dann wird die Frage, was "richtig" ist, nicht mehr wichtig in deinem Leben sein.

Namaste

 

Über Nika Kölbl

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Nika Kölbl

Nika Kölbl bietet Spirituelle Einzelberatungen und Coachings für Paare, Familien und Teams.
Darüber hinaus Tantra, Satsang, Clearings, Rückführungen, Gestalttherapie, sowie Körper und Atemtherapie.

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