Geführte Meditationen

Warum man die verwenden sollte

Vorteile der geführten Meditationen

Was bringt uns die geführte Meditation?

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Die geführte Meditation befähigt dich dazu, deine Gedanken, Gefühle und vor allem dich selbst zu verstehen und zu kontrollieren. Nur, wenn Du weißt was Du willst, kannst Du deine Wünsche formulieren. Mit der geführten Meditation lernst du eine Technik, mit der du in dich reinhorchen kannst. Dadurch wirst Du feststellen, ob und was Du dir wirklich aus deinem tiefsten Inneren wünscht. Wenn Du dann weißt, was Du möchtest, kannst Du es dir wünschen. Wichtig ist aber, dass Du dich und deine Bedürfnisse kennenlernst. Du musst verstehen, was mit dir los ist und wieso du da bist, wo Du jetzt bist. Jede Handlung geht mindestens einem Gedanken und einem Gefühl voraus. Diesen Ablauf nennt man auch „innere Prozesse“. Durch das Meditieren wirst Du feststellen, dass Du innerlich ruhiger und gelassener wirst. Deine Gedanken und Gefühle werden klarer und weniger heftig. Die vorbeiziehenden Bilder, die Du gedanklich wahrnimmst, gehören zu den - vorhin beschriebenen - Prozessen. Achte dabei besonders auf die positiven Gedanken; was verraten sie dir?

 

Erinnerst Du dich an schöne Augenblicke, die Du am liebsten für die Ewigkeit festhalten würdest? Leider können wir das nicht, aber dafür können wir alles in Bewegung setzen, um solche Momente wieder zu erfahren. Es gibt kein Schicksal, dem Du machtlos ausgeliefert bist. Du entscheidest für dich und dein Leben, ob du eher positiv oder negativ leben möchtest.

Was bedeutet Glück?

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Jeder von uns hat gewisse Wünsche und Träume. Bereits als Kind wurde uns immer wieder gesagt, dass wir uns im Leben feste Ziele setzen sollen. Angefangen von guten Noten in der Schule, eine tolle Ausbildung, einen festen Job der uns Freude bereitet, ein tolles Auto, ein Haus, einen Partner und Kinder. Doch je mehr wir von den uns gesetzten Zielen erreicht haben, desto mehr macht sich eine bedrückte Stimmung bei uns breit, da dieses Glücksgefühl sich nicht wirklich bei uns bemerkbar macht. Doch woran liegt das? Grund dafür ist, dass wir in Wirklichkeit nichts brauchen um glücklich zu sein. Alles was für Glück von Bedeutung ist tragen wir in uns. Ein häufiger Fehler von uns allen ist, dass wir nicht im Hier und Jetzt leben. Dabei ist genau das so wichtig um das Glück in unserem Leben zu finden bzw. bemerkbar zu machen.
Durch das, dass wir mit den Gedanken immer einen Schritt voraus sind, können wir das Leben nicht in vollen Zügen genießen. Genau hier hilft uns die geführte Meditation wieder weiter. Durch das bewusste Meditieren, lernen wir, dass alles was war und noch kommen wird zum derzeitigen Zeitpunkt nicht relevant ist. Viel wichtiger ist, dass wir den Moment leben und genießen – sonst haben wir unser ganzes Leben nur geträumt und in der Zukunft gelebt.

 

Der Fluss des Lebens

Mit Sicherheit hast du schon mal den Satz: „Go with the flow“ gehört. Auf Deutsch übersetzt bedeutet dieser Satz: „Gehe mit dem Fluss des Lebens“. Mit dieser Redensart, möchte man dich auf eine bildliche Darstellung des Lebens aufmerksam machen. Es heißt in buddhistischen Kreisen, dass das Leben ein wilder Fluss ist, der sich – auch auf Umwegen – seinen Weg bahnt. Hast Du schon Mal beobachtet, das kein Fluss der Welt gerade verläuft? Erinnert dich das auch an dein Leben? Alles andere wäre auch unnatürlich. Der Mensch hat sich Gedanken gemacht, um einen kurvigen Fluss in eine gerade Richtung zu lenken. Hier sprechen wir über einen krankhaften Perfektionismus, der zum Scheitern verurteilt ist. Mit dieser „Flussbegradigung“ sollen bessere Ziele erreicht und Holprigkeiten, wie Umwege sollen vermieden werden. Sauerstoffmangel, das Aussterben vieler Tiere und Pflanzen, sowie das Entstehen von Hochwasser sind nur ein paar gravierende Folgen der Flussbegradigung. Die natürliche Laufbahn des Flusses wurde ihm genommen – er wird krank. Genau das Gleiche passiert mit uns Menschen, wenn wir in unserem Leben den natürlichen Fluss verweigern. Die Folgen sind: Schlechte Laune sowie depressive Stimmung – oder im schlimmsten Fall sogar Krankheit. Das passiert nur, weil wir uns durch unser Ego leiten lassen. Egoistische Ziele haben dabei die höchste Priorität. Die Rückkehr zur eigenen Wirklichkeit kann dabei einfacher sein, als man denkt. Das Wichtigste ist dabei nur, dass man erkennt wo der natürliche Fluss aus dem Gleichgewicht gekommen ist.

Schöpfer unserer eigenen Realität

Durch das Buch „The Secret“ wurde das Thema Realitätsschaffung viel populärer. Man konnte bisher feststellen, dass, die Weltgemeinschaft (auch kollektiver Geist der Menschen genannt) einen erkennbaren Fortschritt geleistet hat. Durch die Realitätsschaffung erkennt der Mensch selbst, dass er Gestalter seiner Lebensumstände ist und nicht das Opfer. Die Quantenphysik (fasst alle Phänomene des Lebens zusammen) hat uns gelehrt, dass auf uns jegliche elektromagnetische Impulse einwirken, wenn wir diverse Handlungen/Aktionen wahrnehmen. Diese wiederrum werden von unseren Sinnen verarbeitet, das Ergebnis ist dann unsere Realität. Da unser Gehirn nicht alle Einflüsse verarbeiten kann, verarbeiten wir auch nur einen Teil dieser „Wahrheit/Tatsache“. Nichtsdestotrotz bleiben viele Menschen bei ihrer Meinung, dass ihre Wahrheit die ultimative Wahrheit ist und für alle gilt. Als natürlichen Filter haben wir unser Glaubenssatzsystem. An diesem Glaubenssatzsystem liegt es letztlich daran, wie wir unsere Welt um uns herum wahrnehmen. Wenn Du das verstanden hast, wird sich dein Glaube von, „ich sehe, also glaube ich“ zu „ich glaube, also sehe ich“ verändern. Durch dies entsteht die wahre Macht in dir selbst.

Loslassen und Zulassen

Sobald ein Mensch begreift, dass seine Glaubenssätze – sprich seine Gedanken seine Welt verändern, beginnen die meisten Menschen damit, spirituelle Lektüren zu lesen. Doch es gibt einen wichtigen Grundgedanken den jeder Mensch immer im Hinterkopf behalten sollte, nämlich: „Der Mensch denkt – doch Gott lenkt.“ Es stimmt, dass deine Gedanken deine Realität formen - doch auch nur dann, wenn du lernst sie wieder loszulassen. Man kann es mit dem Bogenschießen vergleichen - denn nur dann, wenn du den Pfeil, den du im Bogen gespannt hast loslässt, kann dieser sein Ziel erreichen. Genauso ist es bei dir selbst, du kannst auch nur dein Ziel erreichen, wenn du lernst loszulassen, aufhörst zu kontrollieren und erlaubst, dass etwas Höheres dich leitet und dir den Weg zeigt. Denn merke dir: „Nicht das Festhalten – sondern vielmehr das Loslassen zeigt von wahrer Stärke.“

Durch Meditation erreichst du genau diesen Zustand. Meditation ist eine uralte Praxis von Meistern, welche die wahre Realität wahrhaftig verstanden haben. Durch sie lernst du in deinem wahren Selbst zu verweilen.

Dein wahres Selbst

Es gibt kaum eine Praxis die mehr mit Loslassen und Zulassen zu tun hat, als die geführte Meditation. Während der tiefen Meditation merkst du auf einmal, dass Du von nichts getrennt bist. Die Gedanken, in die du dich oft hineinsteigerst, sind plötzlich belanglos. Sie sind wie ein Zug der in den Bahnhof hineinfährt und den Bahnhof daraufhin gleich wieder verlässt oder auch wie Wolken am Himmel – sie sind da – ziehen aber vorbei. Wenn du nun aber beginnst, dich in jeden dieser Gedanken hineinzusteigern und darüber zu grübeln bzw. nachzudenken, wirst du schnell merken, wie es dich verletzt und wie sich Sorgen in dir breitmachen. Deshalb merke dir und versuche zu verinnerlichen, dass Gedanken nichts anderes sind, als Blasen im Bewusstsein. Sie steigen auf – aber so schnell sie aufgestiegen sind - so schnell können sie auch wieder zerplatzen. Nun musst du lernen, aufzuhören an Gedanken festzuhalten, die dir nicht guttun, denn nur so bringst du dich selbst und deinen natürlichen Fluss wieder ins Gleichgewicht und findest dein wahres Selbst.

Die Realitätsschaffung

Wenn du loslässt, erhältst du eine Menge – angefangen von positiven Gedanken und einem gesunden natürlichen Fluss im Leben - bis hin zu einem neuen Lebensgefühl.

Durch Meditation reinigst du deinen Geist sowie dein Herz von Egoismus. Dadurch erlangst Du eine „gesunde“ Denkensart, die dich von vielen Schlechtigkeiten befreien kann. Für diese Praxis bietet sich die geführte Meditation hervorragend an, da sie dich von Anfang bis Ende begleitet. In jedem von uns ist ein Teil, der uns blind durch das Leben umherlaufen lässt. Dieser Teil wird egoistischer oder auch suprakausaler Verstand genannt. Durch diesen Teil in unserem Verstand, erlauben wir (vorschnelle) Urteile in unserem Bewusstsein und beschränken unseren Geist dabei. Wir verschließen unseren Geist für die Dinge, die uns fremd oder nicht geläufig sind, wie z. B. die abstrakten Thematiken des Lebens. Der egoistische Verstand ist auch dafür verantwortlich, dass viele von uns Menschen nur an sich selbst denken. Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftlichkeit werden an zweiter Stelle gereiht. Des Weiteren lässt uns dieser Verstand glauben, dass wir selbst für unser eigenes Leid verantwortlich sind.

Da wir uns Fehler nur sehr schwer selbst eingestehen können, projizieren wir das eigene Versagen meist auf andere Menschen. Da der Mensch aber, wie bereits erwähnt, sein eigener Schöpfer ist, kann auch nur dieser für sein eigenes Leben verantwortlich sein. Man kann daher schlecht sagen, dass Andere für das Leid, welches einen selbst betrifft, verantwortlich sind. Denn es sind unsere eigenen Gedanken und Emotionen, aus denen unsere Handlungen resultieren. Dadurch wird man erkennen, dass man für sein eigenes Leid selbst verantwortlich ist und nur man selbst es auch wieder beenden kann. Unsere geistigen Fähigkeiten werden durch den egoistischen Verstand begrenzt. Dadurch sind wir in einem so genannten materiellen, 3-dimensionalen Gefängnis gefangen. Viele glauben eben nur das, was sie sehen, also an materielle Zustände. Alles andere was nicht gesehen wird, nehmen die meisten nicht wahr – dabei gibt es so viel mehr, als nur die Dinge, die wir aktiv „sehen“. Viele wollen oder können sich einfach nicht vorstellen, dass durch das Leben diverse Energien fließen. Oftmals werden Anmerkungen, die in diese Richtung gehen, stumm belächelt und als Schabernack abgetan. Nur, wer grenzwertige Erfahrungen gemacht hat oder ohne schlimme Situationen zu der Erkenntnis gekommen ist, dass das eigene Ich nicht das Nonplusultra sein muss, wird verstehen, dass es weitaus mehr gibt, als man meint zu wissen.

Gott und die Meditation

Das mangelnde Verständnis wird auch dem Glauben an Gott entgegengebracht. Wenn man die verschiedensten Personen befragt, wie sie sich Gott vorstellen, kommt häufig die Antwort, dass sie meinen, Gott irgendwo im Universum existiert und über unser Leben entscheidet. Doch das ist nicht richtig und nur ein Resultat unseres Nichtwissens. Sobald wir unsere „mentalen/geistigen“ Hüllen fallen lassen, werden wir verstehen, dass Gott eine feinstoffliche, also Raum- und Zeitlose Präsenz ist, aber trotzdem allgegenwärtig existiert. Noch besser ausgedrückt, ist Gott eine energetische Grundlage, die überall zu finden ist. Wir Menschen sind sozusagen göttlich sind daher der Beweis, dass eine Art Göttlichkeit schon immer existiert hat.

Meditation und Gedankenmuster

Die Meditation kann uns dabei helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen und den Fokus auf uns zu lenken. In diesem Ruhezustand haben wir auch die Möglichkeit, uns auf unsere existenzielle Grundlage zu fokussieren. Durch das praktizieren der Meditation blenden wir unsere Außenwelt aus und konzentrieren uns nur noch auf unsere innere Existenz. Folgen dieses Prozesses sind, dass wir dadurch zu uns selbst finden und erkennen wer wir wirklich sind. Dadurch sind wir offener für die „verborgenen“ Welten, also auch einer gewissen Göttlichkeit. Bereits die erste Meditation wirkt sich enorm positiv auf unser Bewusstsein aus, denn wir merken, dass wir unsere (erste) innere Blockade überwunden haben. Im Endeffekt wirst du merken, dass Du glücklich und entspannt bist. Des Weiteren wirst du erstaunt darüber sein, dass du es geschafft hast, deinen eigenen Geist zu öffnen, welchen Fortschritt die Mediation überhaupt möglich gemacht hat. An diesem Gefühl solltest du festhalten, weil die neue Lebenskraft spürbar durch dich strömt und das Schöne daran ist – von Mal zu Mal wird es intensiver. Ab diesem Zeitpunkt erkennst du, dass du dein Leben selbst bestimmst. In den Zeiten, wo dich die Meditation nicht berührt hat, war es dein egoistischer Verstand, der die Oberhand hatte. Doch nun ist die Zeit gekommen, in der dein Verstand frei von Hass, Vorurteilen, Wut, Eifersucht, Neid, Habgier und dergleichen Gift ist; denn du hast gelernt, dass man nicht viel braucht, um im Leben glücklich zu sein. Alles was du benötigst ist Liebe, Harmonie, Freiheit, Gesundheit und deinen inneren Frieden.

Zusammenfassung

Das alles erreichst du durch Meditation, insbesondere durch die geführte Meditation. Ich hoffe, dass ich dir, durch meinen Artikel, einen guten Einblick in das Thema Meditation und Realitätsschaffung geben konnte. Bis dahin – lebe gesund und so wie du es dir wünscht, sei zufrieden und denke nicht immer an das was kommen wird, lebe den Moment und merke dir, dass Gedanken wie Blasen im Bewusstsein sind – so schlimm sie auch scheinen – sie werden zerplatzen und du wirst deinen inneren Frieden finden.

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