Janette Stürmer, Sommerkahl

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"Alles fließt..."

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Lichtfluss

Heute Morgen habe ich mich noch herumgequält einen Artikel über gute Vorsätze zu schreiben. Meist kommen mir die Worte ja nahezu aus den Fingern geflossen aber so wie der Tag draußen sich grau in grau zeigte, so war mein inneres Empfinden. Nichts wollte so recht aufs Papier.

Zwar bin ich nach wie vor begeistert für die Sache, doch irgendwie fühlte ich mich etwas getrübt von einer gewissen Lustlosigkeit und von Mattigkeit befallen. Naja, kann ja vorkommen!
So gegen 15 Uhr nachmittags habe ich dann aber Nägel mit Köpfen gemacht:

Raus aus der Trübsal, rein in die Gummistiefel und ab in den Wald!“
Von Frühling kann ja nun eigentlich noch lange nicht die Rede sein im normalerweise winterlichen Januar, doch das Einzige was ich feststellen konnte war:

 

„Alles fließt!“

Von allen Seiten kommend, von überall nach irgendwo und von irgendwo nach nirgendwo floss das Wasser in Strömen die Hügel hinab. Rechts und links von mir gurgelte und sprudelte es, als ob die Welt nur aus Wasser bestünde. Auf den äußeren Ästen der Bäume spiegelte sich der leuchtende Tau wie Perlen im trüben Tageslicht. Einfach herrlich!!!

Na und wenn das mal kein guter Vorsatz ist, öfter in den Wald, raus in die Natur zu gehen und sich diese nährenden Kräfte beim Spazierengehen Eigen zu machen!?

Allerdings….und hier wäre ich genau beim Thema: gute Vorsätze, wer braucht das schon, wenn er/sie/es für sich stattdessen eine Wahl trifft?!

Was ich damit meine? Nun ganz einfach:
„Ich kann es mir vornehmen öfter in den Wald zu gehen oder es einfach tun!“

„Ein Vorsatz enthält meines Erachtens etwas zu dem ich mich eher durchringen muss, weil ich glaube dass es mir gut tut oder weil ich dies und jenes einmal von irgendwem gehört habe, was gut für mich sei. Es ist nichts, zu dem ich mich wirklich entschieden habe. Ein Vorsatz beinhaltet dass ich mir etwas vornehme, etwas auf später verschiebe. Es ist meiner Meinung nach ein Ziel das verschwimmt und nicht wirklich Macht besitzt, weil es aus einem kontrollierenden „ich sollte oder ich müsste mal wieder“ kommt anstatt aus einem
kraftvollen „JA ICH WILL und deshalb tue ich es“

Ich glaube das verhält sich genauso wie lapidare Zusagen in der Art wie: „Wir rufen Sie in ein oder zwei Wochen mal an“ oder „ich melde mich später“, wie es einige Männer ab und an so gerne Ihren Freundinnen gegenüber zum Ausdruck bringen. (Verzeihung, nix gegen Männer aber das ist wirklich ein weitverbreitetes Phänomen.)
Was um Himmelswillen bedeuten solche Aussagen?! Wann rufen Sie an, wann in etwa kann ich denn wirklich damit rechnen? Wollen Sie überhaupt anrufen und was heißt gar später?! Später Nachmittag, später Abend oder auch erst später in ein paar Tagen? Ist später, später als gestern oder was verflixt noch mal soll das?! Worauf lässt sich hier denn tatsächlich bauen? Schon mal was von Verbindlichkeit gehört?!
Genau das ist der Punkt. Ich glaube das wir nur dann einen guten Vorsatz einhalten können, wenn wir uns wirklich klar für eine Sache entschieden haben, von innen heraus.
Dann aber ist es bereits kein Vorsatz mehr sondern eine echte Entscheidung, weil wir etwas wirklich für uns wollen und das nenne ich „SELBSTERMÄCHTIGUNG, eine Wahl treffen!“

Dann folgen Gedanke, Wort und Tat aufeinander – weil ich es will!
Dann muss ich mich auch nicht verbissen hinter etwas klemmen, sondern kann aus der Leichtigkeit heraus meinen Zielen folgen, aus Freiheit und in Verbindlichkeit mir selbst gegenüber.

Es ist ja nichts Verkehrtes daran gute Vorsätze zu fassen, doch eines möchte mir dabei bedenken, nämlich aus welcher Motivation kommen meine Vorsätze? Treffe ich sie aus echtem Interesse oder weil ich denke „ich müsste, weil….“

Also…alles fließt leichter wenn ich die Freude hereinlasse, zwanghafte Vorsätze auslasse und stattdessen eine Wahl treffe, die aus dem Herzen kommt und erfüllt ist von echtem Willen. Das ist meines Erachtens auch viel authentischer und etwas, das aus der Authentizität eines Menschen entspringt, gelingt von vornherein schon leichter. Ganz einfach deshalb weil ein Mensch dann im EINKlang mit seinem Leben fließt.
…Aber wem erzähle ich das eigentlich?! Ihr wisst das doch schon längst selbst und braucht Euch höchstens zu erinnern!

In diesem Sinne: „Frohes Wieder ent-decken“ und „guten Vorsatz finden oder eine echte Entscheidung treffen.“ Die Wahl liegt bei jedem selbst.

Über Janette Stürmer

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Janette Stürmer

Mein Name ist Janette Stürmer, geboren im Juli 1980 in Aschaffenburg.
Meine Kreativität, Vielseitigkeit und sich ständig weiterentwickelnde Empathie haben über mehrere „Umwege“ in meinem Leben dazu geführt, das ich heute als Coach und als Künstlerin in weitestem Sinne tätig geworden bin und somit meiner Berufung folge. In Einzelcoachings und in kleinen und großen Gruppen ( z.B. Powermeditation, Märchenworkshops, Phantasiereisen..) begleite ich Menschen auf ihrem Weg zur Ganzheit und in ihr individuelles Glück.
Als mediale Künstlerin male ich persönl. Energie – u. Seelenbilder, Partnerschaftsbilder und beglücke auch Firmen, Yogacenter, sowie soziale Einrichtungen u.a. mit meinen individuellen SoulArt-Ölbildern!
Des Weiteren gestalte ich eigens besondere Briefkarten für Menschen, die Ihnen am Herzen liegen und bezaubere als echte, berufliche Märchenerzählerin kleine und große Leute bei den verschiedensten Anlässen mit allerlei fabelhaften, bunten Märchen!


Janette Stürmer
INDIARA-SUN SoulArt & Entspannungscoaching
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Telefon: 0 60 24 - 63 62 88

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